Guarda - Das Schellenursli-Dorf

Hoch über dem Inn, weit weg von Talstrasse und Bahnlinie, liegt Guarda in exponierter Terrassenlage und mit der Sonne um die Wette strahlend.
Das Engadiner Dorf fasziniert und zieht die Besucher in seinen Bann wie eine offene Schatztruhe: Selina Chönz und Alois Carigiet liessen sich 1945 vom 200-Seelendorf inspirieren und schufen hier die Geschichte vom Schellenursli.

Mit viel Gespür für Authentizität und leidenschaftlichem Handwerk machen die Bewohner die Faszination für alle Sinne erlebbar. 
Guarda ist multipler Schauplatz, stilvolle Freilicht-Bühne und zugleich Veranstaltungsort in bester Terrassenlage für das Musikfestival
Bündner Barock.

Alle Konzerte finden in jahrhundertealten traditionellen Engadiner Häusern sowie der Kirche statt.

© Andrea Badrutt, Chur
© Andrea Badrutt, Chur

Das Dorf Guarda geht in seiner heutigen Substanz auf die Zeit des Wiederaufbaus nach dem Österreicher-Sturm von 1622 zurück.  1) Gemäss Not Caviezel im "Schweizer Kunstführer", herausgegeben von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte

1939 bis 1945 wurden etwa 30 alte Häuser durch den Bündner Heimatschutz restauriert. Der einheimische Architekt Iachen Ulrich Könz hatte 1937 bis 1938 das Renovationskonzept samt Budget erstellt. 2) Wikipedia

1975 erhielt Guarda den renommierten Wakkerpreis für das intakte Dorfbild. Bereits seit Jahrzehnten verschlägt es Stadtflüchter mit grandiosen und kreativen Ideen genau hierhin – aus Faszination für das Musterdorf der romanischen Kultur und Tradition. 

© Andrea Badrutt, Chur
© Andrea Badrutt, Chur
© Andrea Badrutt, Chur